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Freitag, 2. Januar 2009

Gottvertrauen

Mein Gott, wie bist du so verborgen,
wie ist dein Rat so wunderbar!
Was helfen alle meine Sorgen?
Du hast gesorget, eh´ich war.
Mein Vater, führ´mich immerdar
nur selig, wenn auch wunderbar.

Kein Mensch kann, Herr, dein Antlitz sehen.
Wir blicken dir nur hinten nach;
was du bestimmst, das muß geschehen
bei unserm Glück und Ungemach.
Mein Vater, führ´ mich immerdar
nur selig, wenn auch wunderbar.

Herr, wer kann deinen Rat ergründen?
Dir bleibt allein der Weisheit Preis;
du kannst viel tausend Wege finden,
wo die Vernunft nicht einen weiss.
Mein Vater, führ´ mich immerdar
nur selig, wenn auch wunderbar.

Gott, deine heiligen Gedanken
sind himmelweit von Menschenwahn;
drum leite mich in deinen Schranken
und führe mich auf rechter Bahn.
Mein Vater, führ´ mich immerdar
nur selig, wenn auch wunderbar.

Dir will ich mich ganz überlassen
mit allem, was ich hab und bin;
Ich werfe, was ich nicht kann fassen,
auf deine Macht und Weisheit hin.
Mein Vater, führ mich immerdar
nur selig, wenn auch wunderbar.

Hilf, dass ich nie von dir mich kehre
in Glück und Unglück, Freud und Leid.
Schick alles, Herr, zu deiner Ehre
und meiner Seele Seligkeit.
Ja, Vater, führ´ mich immerdar
nur selig, wenn auch wunderbar.

Salomo Franck 1711

Melodie "Wer nur den lieben Gott lässt walten"


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Zukunft und Hoffnung

Wer vertraut, hat Zukunft, wer vertraut steht fest, weil der Herr des Lebens ihn nicht fallen lässt. Lass dich nicht entmutigen, Jesus steht dir bei. Er macht deine Zukunft hell. Jesus ist dein Licht!