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Mittwoch, 20. Oktober 2010

Landesgartenschau in Schwenningen

Mittwoch, 22. September, ich warte auf den Monteur, der in der Wohnung etwas reparieren soll. Ab 9.00 Uhr erwarte ich ihn. Hoffentlich kommt er nicht so spät. Draußen ist strahlendblauer Himmel und auch heute möchte ich wieder unterwegs sein. 9.15 Uhr wage ich es in der Firma anzurufen. Das fruchtet. Der Monteur ist angeblich unterwegs und tatsächlich trifft er um 9.30 Uhr ein. Die Reparatur dauert 1/2 Stunde. Der Tag ist gerettet. Ich fahre mit dem Bus nach Villingen-Schwenningen, steige am Riet-Tor aus, um einen neuen Film zu kaufen, denn ich vermute, dass es viel zu fotografieren gibt. Ich gehe durch den schönen alten Stadtkern von Villingen zum Bahnhof und schon bald kommt der Bus, der mich zur Landesgartenschau bringt.

Und dann denke ich, bin ich im falschen Film. Ich bin doch in Schwenningen und nicht in Zittau. In Zittau war ich im August vorigen Jahres. Die Fotos von dort sind auch hier im Blog zu finden.

Und ich erkenne manches wieder: Das Rathaus von Zittau, das Fastentuch und es ist unschwer zu erkennen, dass hier die Blumenuhr von Zittau nachgebildet ist. Und dann erfahre ich es auch: Villingen-Schwenningen und Zittau sind Partner-Städte. Die Blumenuhr ist auch im Wall am Stadtrand des historischen Stadtkerns von Villingen zu sehen.
Auch hier ist an ein Partner-Land erinnert







In der großen Halle, in der man Musik hört, befinden sich Anpflanzungen,
an denen man die Kontinente erkennt.




Es gibt auch eine kleine hölzerne Kirche, ohne Wände, nur mit einem zeltartigen Holzdach, aber geschmackvoll gestalltet. Daneben befinden sich zwei große Wasserbrunnen, auf denen man leuchtende Schwimmkerzen setzen kann. Es sieht romantisch aus.


Eine Uhrenstraße ist auch nachgebildet auf der Landesgartenschau

Langsam geht es auf 18.00 Uhr zu und ich müsste bald mal das Gelände verlassen, damit ich nicht wieder so spät in meinem Urlaubs-Quartier ankomme. Aber das Wetter ist noch so schön! Und immer wieder finde ich interessante Objekte zum Fotografieren.

Ein kleiner Überblick vom Gelände, das direkt am Bahnhof von Schwenningen liegt und erst im Mai 2010 bepflanzt wurde. Zuvor war es stillgelegte Bahnstrecke, die wie Kraut und Rüben überwuchert war. Dafür sieht jetzt alles super aus!
Hier soll "roter" "Grünkohl" wachsen





Dienstag, 19. Oktober 2010

Mein Hut


Das Wochenende war ziemlich verregnet. Freitag vormittag ging ich noch kurzärmelig zum Bus. Ich fuhr noch einmal die landschaftlich wunderschöne Strecke von St. Georgen nach Trieberg, um weiter nach Furtwangen zu fahren. Dort wollte ich das Uhrenmuseum besuchen. Auch die Busfahrt von Trieberg nach Furtwangen habe ich genossen, merkte ich dann auch irgendwann, dass außer dem Busfahrer und mir niemand weiter im Bus ist. Die Landschaft hat mir wieder gut gefallen. Mittags in Furtwagen angekommen, fing es an zu regnen. Ich fand noch ein kleines türkische Lokal, wo ich nicht so viel Geld ausgeben musste, wie in den tollen Hotels. Ich bestellte mit Pommes Frittes und Kaffee. Beim Verlassen des Lokals regnete es immer noch. Irgendwie wurde ich sehr müde und hatte keine Lust mehr, in das Uhrenmuseum zu gehen. Gerade, als ich an der Bushaltestelle stehe, um mich nach einer Weiterfahrt zu erkundigen, kommt ein Bus, der mich zurück nach Trieberg fährt. Irgendwie war es mir auch nicht ganz wohl zu mute. Dennoch bemerkte ich plötzlich, dass mein Hut nicht mehr da ist. Es gab nur zwei Möglichkeiten, wo ich ihn hätte liegen lassen können. Aber nun saß ich ja im Bus und hatte augenblicklich keine Gelegenheit zur Umkehr. Auch zog es mich in meine schöne ruhige Wohnung. Aber den restlichen Nachmittag und den Abend überlegte ich, wo der Hut sein könnte. Da das Wochenende ja sowieso verregnet sein würde, entschloss ich mich, am Samstag diese Busfahrt zu wiederholen. Es würde schon möglich sein, trotz Regen die schöne Landschaft zu bewundern.
Ich fuhr also meinem Hut hinterher - wie am Vortag von St. Georgen nach Trieberg, diesmal aber nur bis zum Bahnhof. Von dort aus nach Furtwangen, denn es könnte ja sein... Nun fragte ich bei dem türkischen Ehepaar:"Habe ich gestern meinen Hut hier liegen gelassen?" Die beiden sahen sich an. Dann schwenkte der Mann den Hut und meinte:"Beinahe hätte ich ihn verkauft."
Na, ich war glücklich, meinem Hut hinterhergefahren zu sein. Es schloss sich eine Weiterfahrt nach Vöhrenbach an, so dass ich eine richtige Rundreise gemacht habe. So kam ich über Villingen-Schwenningen wieder "wohlbehütet" und trotz des Regenwetters trocken wieder in Königsfeld glücklich mit meinem Hut an.


Wunderschönes Triberg









Am 23.09.2010 war das Wetter noch schön. Bis dahin hatte ich schon 1 1/2 Wochen das wunderschöne Wetter "gemietet". Ab Freitag sollte es regnen. Also nutze ich diesen Tag, um endlich mal am Triberger Wasserfall, den höchsten Wasserfällen Deutschlands, zu sein. Das hat sich auch gelohnt. Am Rathaus stieg ich aus. Im Rathaus war der große Sitzungssaal gerade geöffnet. Ich staunte! Die Holzwände des Saales bestehen aus wertvollen Schnitzereien. Bei den Lichtverhältnissen traute ich mich aber nicht zu fotografieren. Aber der wandernde Uhrenverkäufer ist mir doch gelungen! Dann wanderte ich die Straße hoch an etlichen Suvenierläden entlang. Ich nahm einige fremdländische Sprachen wahr, hauptsächlich englisch. Ich denke, die Amerikaner kaufen viele Kukucksuhren. Dann wagte ich mit meinem kaputten Knie tatsächlich den Aufstieg am Wasserfall entlang. Die drei Fotos zeigen dieses besondere Phänomen. Natürlich kam ich nicht weit. Als ich die vielen Brücken sah, auf denen die Besucher immer noch höher am Wasserfall hochstiegen, waltete dann bei mir doch die Vernunft, denn ich hatte tatsächlich Bedenken für den "Abstieg". Ich bemerkte auch auf nur einer kleinen Strecke, dass ich es nicht schaffen würde. Aber es gibt auch dort bequeme Waldwege. Obwohl es recht angenehm frisch am Wasserfall an diesem warmen Tag war, trat ich also den Rückweg auf dem Naturpfad an und erreichte eine ziemlich neue Rehaklinik für Krebskranke. Auf einer Bank, neben einer kranken Frau sitzend, genoss ich den Ausblick auf ein Kirchlein mit schöner Umgebung. Das Angebot, das ich unterwegs entdeckte - Schwarzwälderkirschtorte - nahm ich wahr. Ich kehrte im Café ein und ruhte mich aus.

Montag, 18. Oktober 2010

Wunderschönes Donaueschingen

Am Montag, 27.09.2010 startete eine kleine Erkundungsfahrt mit dem Lienien-Bus. Bad Dürrheim und Donaueschingen waren in kurzer Zeit zu erreichen. In Bad Dürrheim hielt ich mich 1 1/2 Stunden im Kurpark auf und stieg in den nächsten Bus nach Donaueschingen. Auch hier gab es manches zu sehen. Noch schöner und vor allem lieblicher wie dieser große Dom erschien mir die Ansicht des Kirchleins der Evangelischen Kirche, die fast unmittelbar an der Brigach steht.

Wunderschönes Messkirch



Ich hatte mich zu einer Nachmittagsfahrt angemeldet. 28.09.2010, 13.00 Uhr ging die Fahrt nach Messkirch durch das schöne Donautal. Die junge Donau schlängelte sich durch die Landschaft. Ein lieblicher Anblick. - Durch beschauliche Orte und Schluchten mit engem Straßenverlauf, ging die Fahrt. Auf Serpentinen, die Anhöhen hinauf konnten wir wunderbare Ausblicke auf Landschaften und Orte genießen. Die Fahrt ging durch Tuttlingen, vorbei an den vielen Fabriken, in denen die technischen medizinischen Geräte hergestellt werden. Eine ganze Straße lang! Ein besonderer Aussichtspunkt wurde angefahren, von wo aus die junge Donau und eine Burg zu sehen war. Leider habe ich mir nicht alle Namen gemerkt.
In Messkirch war ich kurz in der Kirche und bestaunte die Kunstwerke. Leider ging alles sehr schnell. Im Schloss gegenüber nahm ich an einer Ausstellung über den Philosophen Martin Heidegger teil. Nicht, dass ich seine Bücherlesen würde - dennoch ist es eine interessante Ausstellung.
Der Abschuss der Fahrt war ein Kaffeetrinken im nahen Schloss-Café, bei mir mit einem Stückchen Sachertorte - mmh.
Allerdings kam ich nicht zum fotografieren. So habe ich mir dieses Foto aus dem Internet geholt. Es muß auf dem Schaufelsen entstanden sein, wo ich auch gestanden habe, denn so habe ich die Aussicht auch genossen. Erstaunt haben mich auch die Sandsteinfelsen, die zeitweise auch den Straßenverlauf säumten.

Dankbarkeit


"Lässt sich Dankbarkeit erlernen? Gewiss! Indem ich anfange, Gott heute für etwas konkret zu danken. Wer erst einmal mit Danken beginnt, bekommt immer mehr zum Danken. Jeden Tag ein Dankgebet mehr - und es wird sich etwas verändern!
Die Dankbarkeit ist nämlich der Nagel,
an dem Gott immer wieder neue Wohltaten aufhängt."

Ein Zeitgenosse

Freitag, 15. Oktober 2010

Donnerstag, 14. Oktober 2010

Kreuzvogel


Ein Vogel breitet seine beiden Flügel aus,
er spannt sie weit und schwingt sich auf, es wird ein Kreuz daraus.
Nur so ist er ein Vogel, der steigt und schwebt und fliegt,
der Kreise zieht und sich im Spiel der Winde wiegt.

Verleugnet er das Kreuz und zieht die Flügel ein,
verliert er seinen Halt und fällt zu Boden wie ein Stein.
Denn Federn und zwei Flügel, die sind es nicht allein,
erst wenn das Kreuz ihn trägt, kann er ein Vogel sein.

Uns trägt allein das Kreuz im Chaos unserer Zeit,
denn Gnade für die Menschen ist die neue Wirklichkeit.
Was uns aus Menschenkindern zu Gotteskindern macht,
hat Jesus Christus dort am Kreuz für uns vollbracht.
Was trägt und hält, ist das Kreuz für unsere Welt.
Jörg Swoboda

Mittwoch, 13. Oktober 2010

Tragen und Getragen-Werden



"Auffallend oft spricht die Schrift (die Bibel) vom Tragen. Es ist die Gemeinschaft des Leibes Christi, die sich hier verwirklicht. Wie Christus uns als Sünder trug und annahm, so dürfen wir in seiner Gemeinschaft Sünder tragen. Wir brauchen nicht zu richten. Den Dienst der Vergebung tut einer dem anderen täglich. Ohne Worte geschieht er in der Fürbitte füreinander; und jedes Glied der Gemeinschaft, das in diesem Dienst nicht müde wird, darf sich drauf verlassen, dass auch ihm dieser Dienst getan wird. Wer selbst trägt, weiß sich getragen, und nur in dieser Kraft kann er selbst tragen."
Nach "Gemeinsames Leben" von Dietrich Bonhoeffer

Montag, 11. Oktober 2010

Dank sei D I R




Erntedankfest
3. Oktober 2010

Der 3. Oktober war nicht nur der "Tag der deutschen Einheit", sondern auch das Erntedankfest der Christen.
Auch im vorigen Jahr habe ich hier meinen Erntedank
aufgeschrieben. Das soll nun wieder geschehen.

Der Predigttext für den Gottesdienst stand in 2. Kor. 9,8 und lautet:
"ER wird euch alles schenken, was ihr braucht, ja mehr als das. So werdet ihr nicht nur genug haben, sondern von eurem Überfluss weitergeben können."


Mein Ernte-Dank

* Danke für die überaus schönen Ferien in Königsfeld, für alles, was ich erleben und sehen durfte, für die wunderschöne Wohnung, für die Stille vor Gott, für den Sonnenschein, den ich genießen durfte.

* Danke für alle Schönheit und Freude
Gott hat diese Welt nicht irgendwie geschaffen, nicht nebenbei und schon gar nicht nachlässig. sondern mit aller Hingabe. Und ER hat sie schön gemacht. Die gewaltigen Berge, die donnernde See, die funkelnden Sterne, die zarten Blumen und die faszinierenden Kristalle und kleinsten Teilchen sind schön. Wir sind schön. Jeder Mensch ist eine Schönheit, ein Original aus der Schöpferhand Gottes.

* Danke für meine Familie, für das neu geschaffene Leben - meine jüngste Großnichte, die süße kleine schöne Zora.

* Danke für mein neues Leben durch die Liebe Gottes. ER hat mich angenommen. Danke für das neue Leben, dass ich nach meiner Erkrankung bekommen habe. Danke für die Gesundheit.

* Danke für alle Bewahrung bei den Busfahrten, oder wenn ich zu Fuß unterwegs war, dass ich trotz meines kranken Knies gehen konnte.

* Danke für die Hilfsbereitschaft fremder Menschen, die meinen Koffer in den Bus und Zug gehoben haben. Danke für alle Freundlichkeit, die mir Menschen entgegenbrachten.

* Danke, dass ich so vieles in kleinen Dingen sehen durfte. Z. B. wenn sich die Sonnenstrahlen in unzähligen Sternen auf den Wellen des Sees widerspiegelten.

* Danke für die kunstvoll errichteten Bauwerke, Dome und Münster und für die kleinen Kirchlein.

* Danke für die Musik

Mittwoch, 8. September 2010

Jederzeit




Lass jederzeit die Sonne in dein Herz

Dienstag, 7. September 2010

Meine Zeit


Meine Zeit steht in DEINEN Händen.
Psalm 32,16

Montag, 6. September 2010

ge * ge * ge




Das war gestern ein wunderschöner Tag in Peine.
Unter dem Thema

gerufen,
gegangen,
gesandt,

hörten wir ein ansprechendes Glaubenszeugnis eines langjährigen Predigers,
und erlebten lebendige Gemeinschaft mit Glaubensgeschwistern.
Beim Zuhören, Singen, Essen, persönlichen Begegnungen und Spielen
erlebten wir viel Entspannung.
Das wunderschöne frühherbstliche Wetter tat das seinige dazu.

Freitag, 3. September 2010

Ruhe


Was
Jesus ist,
nicht
was
wir tun,
gibt
unserer
Seele
Ruhe.

Charles Haddon Spurgeon

Donnerstag, 2. September 2010

Sein Gast


Ich bin SEIN Gast in SEINEM Haus,
mehr noch:
SEIN Freund und SEIN Kind.
Die Tür ist offen,
solange ich lebe.
Und wenn ich sterbe,
ist SEIN Haus für mich bereit.
(Jörg Zink, nach Psalm 23)

Fassungslos habe ich heute die Nachricht aufgenommen. Niemand hat damit gerechnet.
Drei Tage vor ihrem Geburtstag ist sie plötzlich heimgegangen. Wer soll das verstehen?
Ich bin sehr traurig.
Viel wird zum Trost geredet, aber es erreicht mich noch nicht.
Der Lernpozess: Nachruf zum Leben! sollte beginnen: Gutes voneinander denken und reden und es ihm sagen, den Nächsten mit Gottes Augen sehen, ihm helfend zur Seite stehen.
Das sage ich mir jetzt und das möchte ich lernen und praktizieren.

Mittwoch, 1. September 2010

Tiefe Ruh`


Das gibt der Lebensfahrt so tiefe Ruh`:
du bist im Schiff,
führst es dem Hafen zu.
Käte Walter

Zukunft und Hoffnung

Wer vertraut, hat Zukunft, wer vertraut steht fest, weil der Herr des Lebens ihn nicht fallen lässt. Lass dich nicht entmutigen, Jesus steht dir bei. Er macht deine Zukunft hell. Jesus ist dein Licht!