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Mittwoch, 11. August 2010

Psalm 23


Ich habe erkannt, dass Gott mein Herr ist,
weil ER mir seine große Liebe und zärtliche
Sorgfalt deutlich macht.
ER kennt meine Bedürfnisse und macht sich
viel Mühe um mich,
genauso wie ein Hirte um seine Schafe.
Ich vertraue IHM, weil ich seine einzige Sorge bin.
ER gibt mir mehr als ich brauche,
mehr als ein Vater seinem Kind geben kann.

ER ist mein Hirte.
Ich bin sein Eigentum.
Es ist mein Glück, dass seine Wirklichkeit
für mich
wie eine süße fette Weide ist,

eine gute Nahrung für meine Seele,
so wie das zarte Gras für die Schafe.

All das kann ich in seinem guten Wort erfahren.

Bei IHM finde ich das Ziel
all meines Lebensdurstes und meiner Sehnsucht.
ER führt mich
zum frischen Wasser,
und ich bin wieder zufrieden.
Das erfrischt mich und erhält meine Leben.

Durch sein Vorbild leitet er mich
auf richtigen Wegen.
Ich setzte meinen Wanderschritt an seiner Hand fort,
auch wenn es dunkel wird.
Ruhig und gelassen
kann ich meinen Weg fortsetzen.

Das dunkle Tal ist der Ort der Stille,
nur die Bergeshöhen sind rau und kahl.
Ich fühle mich völlig sicher,
weil sein sanfter Hirtenstab über mir waltet.
Sein guter Geist ist wie ein helles Licht.

Nichts kann mich scheiden von der Liebe Gottes,
was auch an mich herankommen wird.
Sein Hirtenstab wird verhindern,
dass ich mich an irgendetwas verletzte.

Seine Liebe ist unvergleichlich.
ER wird mich stärken und begleiten
und mich bis ans Ziel bringen.

Zusammengestellt nach einer Auslegung von C. H. Spurgen von Sr. Anita

Dienstag, 10. August 2010

Sonntag, 8. August 2010

Die schönen Ferien sind vorbei



Ich bin fast immer noch in Dänemark.
So sieht es in Wirklichkeit auch aus.

Zwei Zwergwale haben wir am ersten Tag früh morgens um 5 Uhr weit entfernt entdeckt.




Donnerstag, 22. Juli 2010

Ferien!


Ich gehe in die Ferien und rechne mit obigem Gotteswort.
Sonntag um 20.00 Uhr geht es von Ratingen aus in Richtung Dänemark...

Montag, 19. Juli 2010

Zu Hause


Vater, ich komme jetzt zu dir,
als dein Kind lauf´ich in deine Arme.
Ich bin geborgen,
du stehst zu mir,
lieber Vater

Refr.:

Vater, bei dir bin ich zu Hause,
Vater, bei dir berge ich mich.
Vater bei dir finde ich Ruhe,
oh mein Vater,
ich liebe dich.

Vater, du gibst mir, was ich brauch,
du empfängst mich mit offenen Armen.
Du füllst all meine Sehnsucht aus,
lieber Vater.

Refr.:

Vater, bei dir bin ich zu Hause,
Vater bei dir berge ich mich.
Vater bei dir finde ich Ruhe,
oh mein Vater,
ich liebe dich.

Freitag, 16. Juli 2010

Sommer

Gottes Liebe ist wie die Sonne ...
Sie ist immer
und
überall da!






Montag, 12. Juli 2010

Dienstag, 6. Juli 2010

Gottes Segen * Freude * Liebe



Der Herr segne dich.
Er erfülle deine Füße mit Tanz
und deine Arme mit Kraft.
Er erfülle deine Augen mit Lachen.
Er erfülle deine Ohren mit Musik
und deine Nase mit Wohlgerüchen.
Er erfülle deinen Mund mit Jubel
und dein Herz mit Freude.
Er gebe dir die Kraft,
der Hoffnung ein Gesicht zu geben.
Aus Afrika

Donnerstag, 1. Juli 2010

Heimfahrt




14. Tag 15. 07. 1966

Um 6 Uhr werden wir aus den Betten geworfen. Eine Stunde später versammeln wir uns im Eßraum, um das Frühstück einzunehmen. Dabei wird der restliche Käse, der eigentlich für zu Haus bestimmt war, aus ganz bestimmten Gründen verzehrt. Schon um 1/2 8 Uhr sitzen wir im Bus und verlassen die Stadt Reims, um ein paar Flohstiche reicher. Wir schätzen die Ankunftszeit im Heimatort. Einige sagen 11, 10 - 12, 1/2 1 Uhr. Die Straßenverhältnisse werden natürlich maßgebend für die Fahrtzeit sein.
Vorbei geht es an einigen Soldatenfriedhöfen und wir erreichen Verdan. Gegen Mittag passieren wir die Grenze bei Saarbrücken. (einige mit schlechtem Gewissen). In der Stadt suchen wir eine VW-Werkstatt auf, um die Wagen inspirieren zu lassen.
Weiter geht die Fahrt auf der Autobahn nach Mannheim. Hier passieren wir den Rhein. Die meisten "verpennen" ihn. Unsere VW`s laufen und laufen und laufen ..........
Um 3 Uhr machen wir an einer Schnellraststätte halt und nehmen etwas Warmes zu uns.
Wir reisen zügig weiter. Abends halten wir an einer Raststätte bei Kassel. Um 1/2 10 Uhr verlassen wir die Autobahn bei Grasdorf und erreichen gesund und wohl behalten unseren Heimatort um 10 Uhr.

verfaßt von Reinhard

Schlösser - Flöhe und Reims




13. Tag 14. 07. 1966

Nachdem wir um 7 Uhr sanft geweckt worden waren, stellten wir fest, daß wir in der Nacht unsanft von Flöhen gebissen worden waren. Nach der morgendlichen Säuberung und Stärkung nahmen wir Abschied von den Flöhen.

In dem Schloß Chambord, das wir besichtigten, gab es eine Wendeltreppe, in der zwei hochgehen konnten ohne sich zu begegnen aber sich trotzdem sehen konnten.

Die Fahrt hatte viele Pausen, in denen man die Verpflegung besorgte, oder sie aufaß.

Sonst sah man nur, wenn man nicht gerade schlief, Bäume zur linken und rechten Seite, ab und zu auch ein Wäldchen. Es kam auch manchmal vor, daß wir durch ein Dorf fuhren. Reims war erreicht. Wir machten vorerst einen Stadtbummel und besichtigten auch gleich die Kathedrale, bevor wir uns in der Jugenherberge einquartierten.
verfaßt von Manfred



Kälte - im Tal der Loire und ein mürrischer Herbergsvater




12. Tag 13. 7. 1966

In der Mittagshitze war es in den Zelten unerträglich heiß, in der Nacht aber sehr kalt. Viele hatten von den angebotenen Decken zu wenig Gebrauch gemacht und besonders die Mädchen froren schrecklich, mußten sogar aufstehen und sich alles was sie besaßen, wieder anziehen. Der neue Tag aber wärmte ale wieder durch. Nach dem selbstbereiteten Frühstück verließen wir Meschers in Richtung Blois. Wir fuhren noch ein wenig an der Küste entlang, durchquerten auch den modernen und eleganten Badeort Royan, und mußten dann zusehen, wie wir die Kilometer, die auf dem Tagesplan standen, abwickelten.

Die Fahrt führte uns über Rittiers in Richtung Paris

auf das Tal der Loire zu. Mittagsrast hielten wir in dem Städtchen Loches, dessen Schloßruinen von
gewaltigen Ausmaßen beinahe so groß wie das ganze Städtchen waren. Hier konnte sich jeder während der 2 Stunden Mittagspause selbst etwas zu essen kaufen.

Am frühen Nachmittag erreichen wir das Ziel unserer Tagesetappe, Blois. Hier konnten noch Einkäufe erledigt werden, denn am folgenden letzten Tag in Frankreich würden alle Geschäfte wegen des Nationalfeiertags geschlossen sein. So wurden noch eifrig Mitbringsel eingekauft, jedoch auch nicht ohne Schwierigkeiten, denn die Banken hatten bereits Feiertag gemacht und nur nach langem Suchen gelang es, bei einem Hotelportier die letzten Reiseschecks und das Letzte deutsche Geld zu wechseln.

Am Abend besichtigten wir das berühmte Schloß in Blois und machten auch eine Führung mit, in der uns viel von blutigen Morden und Geheimfächern erzählt wurde.

Die Jugendherberge mit dem unfreundlichen und mürrischen Herbergsvater lag 4 km außerhalb in einem kleinen sauberen Dörfchen. Wir verbrachten die letzten Stunden des Tages dort und gingen früh zu Bett.
vefaßt vom Pastor

Segenswort für den Monat Juli 2010


Sing, bet und geh auf Gottes Wegen,
verricht das Deine nur getreu
und trau des Himmels reichen
Segen,
so wird er bei dir werden neu.

Georg Neumark

Mittwoch, 30. Juni 2010

Die Fahrt von La Force nach Meschers

Frankreich

11. Tag 12. 7. 1966

Am Dienstag, den 12. 7. mußten wir etwas erher aufstehen, was an den anderen Tagen nicht der Fall war, da wir am Morgen abfahren sollten und einige mußten noch ihre Koffer packen. Nach dem Frühstück wie an jedem Morgen kam der Abschied. Es war sehr herzlich und wir gaben den Pflegern, die gerade da waren noch die Hand. Dann fuhren wir, es war kurz nach 9 Uhr, ab. Wir hatten eine ungefähr 180 km lange Strecke vor uns. Die Fahrt verlief ereignislos. Doch als viele von uns zum 1. Male den Atlantik sahen, staunten sie doch. Mittags um 1 Uhr waren wir in Meschers. Wir wären schon etwas eher dagewesen, wenn unterwegs nicht einem von uns schlecht geworden wäre.
Wir freuten uns schon auf das erfrischende Bad im Atlantik, als wir an der Jugenherberge ankamen. Die Freude wurde allerdings durch die Unterkunft, in der wir nachts schlafen sollten, getrübt. Es waren 2 größere Zelte mit schmuddeligen Schlafstellen aus Feldbetten. Aber das Baden im Meer ließ uns auch diese Unzugänglichkeit Meschers vergessen. Zu erwähnen wäre auch noch, daß es in der Nacht sehr kalt wurde und alle gefroren haben.
vefaßt von Olaf

Reisefieber

Freitag, 25. Juni 2010

Es geschah in Frankreich 1966




Die Jugend von ...

*******10. Tag unserer Frankreichfahrt,
11. 07. 1966
*******

Die Jungen sind um 7 Uhr aufgestanden, haben sich gewaschen und angezogen und sind um 8.00 Uhr zum Frühstück gegangen. Außer drei Mädchen waren alle anderen schon wieder in den verschiedenen Häusern und haben geholfen, die Kranken zu säubern und zu füttern, und haben ihnen sehr viel Liebe entgegen gebracht. Nach dem 8.00 Uhr Frühstück sind die Jungen wieder zu den Pfadfindern gegangen um zu helfen, was sie aber keineswegs getan haben! Nur ich habe mich nicht den anderen angeschlossen, weil mein Befinden nicht das Beste war. Ich habe mich der drei Mädchen angenommen, die beauftragt waren, beide Schlafräume zu säubern, dabei machte ich mich etwas nützlich und packte bei der Gelegenheit gleich meinen Koffer.
Danach machte ich mich auf den Weg zu den Schwerarbeitern im Camp. Auf halbem Weg traf ich den Pastor mit seiner Frau im VW-Bus,die mich höflicher Weise mitnahmen. Als wir im Lager ankamen, saßen die armen Jungen auf einer Bank und rangen mit sich. Sie hatten es wirklich schwer. Die Arbeit lag vor ihnen und sie wußten nicht, wo sie anfangen sollten. Nun wollte unser Pastor noch einige Meter Film verschwenden. Alle, außer mir, ich rauchte mit Genuß eine Pfeife,
(Waldemar hatte vor dem Konfirmandenunterricht stets Pfeife geraucht.) hatten sich eine Schubkarre mit Schaufeln und Spitzhacken geholt, und begannen wie verrückt zu arbeiten. Ich sah ihnen zu und grinste. Alles das wurde von unserem Pastor gefilmt.
Danach fuhren alle im Bus zurück zur Wohnung. Hier packten, die es noch nicht getan hatten, ihre Koffer. Um 12 Uhr gab es Mittagessen. Danach hatten alle frei bis 16 Uhr. Viele sind ins Dorf gefahren, entweder per Autobus oder per gepummten Fahrrädern.
Hier haben halbverhungerte endlich wieder Lungennahrung eingekauft. Wer das nicht versteht, Zigaretten sind gemeint. Um 16 Uhr sind wir geschlossen mit Mädchen ins Lager zurückgefahren und haben Kinder beobachtet, die einen Biberdamm bauten. Die Kinder freuten sich wie das Wasser langsam stieg. Die Mädchen waren zum ersten Mal hier gewesen, daher war die Besichtigung des Lagers für uns etwas langweilig, weil wir schon alles kannten.
Zum Abendbrot waren wir wieder zu Hause und danach hatten wir bis 21 Uhr frei. Dann gingen wir in den Club, wo eine große Abschiedsfeier stattfand mit Bier, Eis, Kaffee, Babykeks und vielen Gesangseinlagen von französischer wie von deutscher Seite. Herr Pastor führte auch einige Dias vor. Man hat geredet und man hat sich verstanden. Bei der Abfahrt kurz vor Mitternacht vom Club zu den Schlafstätten, hat eines unserer Mädchen sehr geweint. Sie hat weniger den Ort aber besonders die kranken Menschen sehr lieb gewonnen. Dieser letzte Abend war sehr schwer für sie, wie mir schien. Nach langer, aber durchaus sinnvoller Quälerei sind wir eingeschlafen. Einige wußten nicht, ob sie glücklich oder traurig sein sollten, denn morgen würden sie den schon gewohnt gewordenen Ort verlassen.
verfaßt von Waldemar

Donnerstag, 24. Juni 2010

8. Tag 9. 7. 1966 in Frankreich

Dieser Tag, es war ein Sonntag, begann wie der vorhergehende. Die Mädchen mußten um 7 Uhr in den verschiedenen Pflegeheimen sein, von wo sie erst nach dem Mittagessen zwischen 2 und 3 Uhr wieder zurückkehrten. Die Jungen wurden von Herrn D. in das Pfadfinder-Waldlager gebracht, wo sie nun wohl nicht mehr mit so sehr großem Eifer wie am Vortage ihren Waldweg bauten.Sie beneideten die Mädchen, die in den Pflegeheimen einen viel engeren Kontakt mit Patiienten und Personal hatten. Aber der Nachmittag brachte auch für sie mehr Abwechslung. Die ganze Gruppe wurde durch einige Pflegeheime geführt, und bekam alles über die Arbeit und die Kranken genau erklärt. Soviel Elend auf einmal zu sehen war wohl für alle nicht einfach. Außerdem waren die langen Besichtigungen bei der Hitze sehr ermüdend.

Darum ging es nach 2 Stunden mit unseren Bussen zur sehr modernen im Nachbardörfchen Gardonne gelegene Badeanstalt. Diese Erfrischung fand bei allen großen Anklang, sogar bei den Nichtschwimmmern.

Nach dem gemeinsamen Abendessen in La Èspérance war der Abend zu freien Verfügung. Die meisten nutzten ihn zu einem Besuch im Klubhaus, wo sie Volleyball oder Tischtennis spielten.

verfaßt von Herrn Pastor


9. Tag 10. 7. 1966

(hier scheint was doppelt gemoppelt zu sein ...)

Für einige Jungen hat dieser Tag früh angefangen. Sie hatten sich gemeldet, morgens von
7 - 8 Uhr beim Aufstehen, Waschen und Anziehen einer Gruppe Jungen dabei zu sein und eventuell zu helfen. Diese Jungen waren im Haus "L´Espérance", zu deutsch "Die Hoffnung, untergebracht. Um 8.30 Uhr fand sich unsere ganze Gruppe zum Kaffeetrinken zusammen. Für vormittags war ein gemeinsamer Kirchgang vorgesehen. Weil der Gottesdienst erst um
11.30 Uhr begann, blieb noch etwas Zeit, die wir nach unserem Willen gestallten konnten. Kurz vor 1130 Uhr fuhren wir mit den VW-Bussen nach La Force zur protestantischen Kirche. Diese Kirche gehört zu den Anstalten. Es ist uns aufgefallen, daß der Pastor während des ganzen Gottesdientes nicht die Kanzel verläßt, auf der er nicht steht sondern sitzt. Um 12.00 Uhr gab es Mittagessen. Dies dauerte wie üblich etwa eine Stunde. Die Zeit bis 15.00 Uhr war zur freien Verfügung. Um 15.00 Uhr sind wir wieder nach La Force gefahren, um einige Anstalten zu besichtigen. Dort haben wir sehr viel Elend und Krankheit gesehen, und es war für alle nich leicht, dieses seelisch zu verarbeiten. Das anschließende Bad in der schönen Badeanstalt von Gardonne (etwa 6 km von La Force enfernt) wurde deshalb und auch wegen des brennenden Sonnenscheins von und sehr willkommen geheißen. Um 18.30 Uhr gab es Abendessen und dann stand jedem die Zeit bis 21.30 Uhr wieder frei zur Verfügug. Man konnte dort z. B. Tischtennis spielen,Schallplatten hören, Gesellschaftsspiele machen oder lesen. Um 21.30 Uhr trafen wir uns wieder in L`Espérance, um zu diskutieren undeinige Lieder zu singen. Dies geschah unter freiem Himmel; denn es war ein herrlicher Abend. Gegen 23.00 Uhr gingen wir, abgespannt vom langen Tag, in die Betten.
verfaßt von Bernd

Frankreich 1966

7. Tag 8. 7. 1966

****************************La Force***************************

Wir sind morgens um 1/2 7 Uhr aufgestanden, um wieder in die Häuser zu gehen. Hannelore und ich gingen nach La Familli, die anderen in zwei weitere Häuser.
Eine Helferin von La Famille zeigte uns das ganze Haus. Als wir alles gesehen hatten, gingen wir mit den Kindern zum Spielplatz.
Ab 1/2 11 Uhr konnten Hannelore und ich machen, waswir wollten. In der Freizeit gingen wir ins Dorf und guckten uns die Schaufenster an. Um 12 Uhr gab es Mittag. Wir aßen mit dem Personal und es dauerte bis 1 Uhr.
Nach dem Essen gingen wir nach LÉspèrance. Dann fuhren wir nach St. Emilion. Es ist eine berühmte Weinstadt. Wir besichtigten dort eine Kirche und ein Kloster. Zum Schluß tranken wir einen rosa Schaumwein.
Um 7 Uhr fuhren wir zum Club-Haus, wo wir aßen und Lichtbilder von Süd-Frankreich sahen. Um 11 Uhr gingen wir ins Bett.


verfaßt von Monika

Fortsetzung der Frankreichfahrt 1966



6. Tag 7. 7. 1966

Der Donnerstag war unser erster Tag in den Heimen von La Force.
Nach dem Kaffeetrinken in L`Espèrance - Hoffnung, wo wir auch wohnten, wurden die Mädchen auf die einzelnen Heime verteilt. Es waren vier Gruppen, die je zu zweit in die Häuser
L`Attente - Erwartung, La Famille - Familie, L`Abri - Obdach und
La Misericorde - Barmherzigkeit
gingen, um bei der Pflege an den Kranken mit zu helfen.

Ich selbst war in der Misericorde . Das ist das Haus, in dem die ganz alten und die tiefschwachen Frauen gepflegt werden. Die Leiterin, Madame Goodjes, Führte uns herum, damit wir das Haus kennenlernten, und einen kleinen Einblick in die Arbeit, die verrichtet werden mußte, bekamen. Unser erster Weg führte in den Saal der Tiefschwachen. Was wir hier zu sehen bekamen, hat uns doch sehr erschüttert. Einige von den Kranken kamen auf uns zu, ein "Bonjour" zu sagen. Andere dagegen konnten sich überhaupt nicht ohne fremde Hilfe fortbewegen. Sie saßen den ganzen Tag auf ihren Stühlen. Aber trotzdem freuten sie sich, wenn man ein gutes Wort und ein Lächeln für sie übrig hatte. Hierbei möchte ich auch erwähnen, was mir gleich am ersten Tag auffiel. Die Pflegerinnen, die täglich mit diesen Leuten zusammen sind, und es wirklich nicht leicht haben, haben trotzdem der vielen Arbeit immer ein wenig Zeit für sie. Sie gehen zu ihnen hin, nehmen sie in die Arme und reden einige Worte mit ihnen. Im Moment konnte ich es nicht begreifen, daß die Pflegerinnen das so konnten, aber nach zwei Tagen fiel es auch uns nicht mehr schwer, sondern im Gegenteil, wir taten es sehr gern.
Nachdem wir das ganze Haus gesehen hatten, gingen wir wieder zu den Tiefschwachen, um beim Mittagessen zu helfen. Mit dieser Arbeit waren wir kurz vor zwölf fertig.
(Ich erinnere mich heute noch daran - im Gelände trafen wir einen jungen Mann - er hatte nur ein Auge - mitten auf der Stirn über der Nase. Ich war zu tiefst erschüttert. Ich dachte, so etwas gibt es nur im Film. Auf der Station, auf der ich war, befand sich ein etwa 12 bis 13 jähriger farbigen Junge - nach meiner Einschätzung - den ich in mein Herz geschlossen hatte. Er war spastisch gelähmt und konnte nicht sprechen. Kein Glied bewegte sich, so oft ich es versuchte, die steifen Glieder gerade zu biegen oder zu bewegen. Es ging wirklich nicht. Das war ein tiefer Schmerz für mich.)

Um 12.05 Uhr aßen wir dann mit dem Personal des Hauses zu mittag. (Jedes mal gab es nach der Mahlzeit ein Tässchen sehr starken Kaffee, eher einen Mocca.)

Der Nachmittag stand uns zur freien Verfügung. Einige fuhren in die nahegelegene Stadt Bergerac, um einige Einkäufe zu erledigen, die anderen blieben in LÉspérance. Nach dem Abendessen hatten wir wieder "frei". An diesem Abend wurde ein gründlicher Spaziergang durch La Force unternommen, der sich bis halb elf ausdehnte, und von dem der Pastor uns alle einsammeln mußte, um uns ins Bett zu bringen.
Die Eindrücke dieses Tages waren so groß, daß wir noch nicht schlafen konnten, sondern uns noch lange unterhielten.
verfaßt von Ulla

Erinnerungen an Frankreich





Zukunft und Hoffnung

Wer vertraut, hat Zukunft, wer vertraut steht fest, weil der Herr des Lebens ihn nicht fallen lässt. Lass dich nicht entmutigen, Jesus steht dir bei. Er macht deine Zukunft hell. Jesus ist dein Licht!