Wer vertraut, hat Zukunft, wer vertraut steht fest, weil der Herr des Lebens ihn nicht fallen lässt. Lass dich nicht entmutigen, Jesus steht dir bei. Er macht deine Zukunft hell. Jesus ist dein Licht!
Freitag, 31. Oktober 2008
Dienstag, 28. Oktober 2008
Ein Brief an Marianne
Herr, DU segnest die Stunden, die DU mir schenkst
Liebe Marianne,
dieser Tag des Wiedersehens wird für mich persönlich in lieber Erinnerung bleiben. Dieser Tag hat alle meine Erwartungen und Wünsche übertroffen. Du hast Dich so liebevoll um uns gekümmert. Die Kinder haben trotz des ungünstigen Wetters nicht gemeckert, im Gegenteil. Sie waren voll begeistert. Nass geworden waren sie ja sowieso. Die Menschen-Trockenmaschine hat ja alles wieder getrocknet. Du hast die Kinder hin- und her gefahren und uns beiden hast Du ein wundervolles leckeres Mittagessen bereitet und anschließend uns noch mit gutem Kaffee und Kuchen bewirtet. Dann hast Du mir noch die leckeren Äpfel mitgegeben. Sie schmecken richtig gut.

Die gute Heide-Luft haben wir auch noch mitgenommen.
Als wir dann wieder im Zug saßen, kullerten bei Edith die Tränen. "Nein, die Marianne, nein, die Marianne", konnte sie nur immer wieder sagen.
Es war einfach ein großartiges Erlebnis.
Vielen, vielen Dank, liebe Marianne! Du hast uns allen sehr wohl getan!
Am Sonntag fuhren wir bei starkem Wind dann mit den Rädern in unseren Geburtsort. Weil wir fast nur schieben mussten, dauerte es 2 Stunden, bis wir das Dorf erreichten.
Allerdings steht das Haus, in dem Ihr gewohnt habt, nicht mehr. Es ist abgerissen, so dass die Einfahrt zum Hof größer geworden ist.
Wir trafen ein Ehepaar, das uns ansprach und wir machten uns bekannt. "Ja Edith", meinte Herr Lege, "dann haben wir ja mal zusammen auf einer Schulbank gesessen!" Das war eine lustige Situation, wenn man sich nach fast 60 Jahren wiedertrifft.
Insgesamt hatte ich sehr schöne Ferien. Wir sind viel im Wald und an der Sandkuhle, die inzwischen zu einem schönen See angelegt wurde, spazieren gegangen. Große Scharen von Wildgänsen hielten sich dort zeitweise auf.

Nun hat die Arbeit wieder begonnen. Sie schmeckt.
Viele liebe Grüße
Deine Anita
Dienstag, 23. September 2008
CGB
Ja, das war ein besonderes Ereignis! Am 29.08.2008 wurde die neue Schule öffentlich eingeweiht. Es war ein richtig schönes Fest und ich konnte dabei sein!

Diese leckere Torte war im nu, eins, zwei, drei alle
Salz darf nie fehlen
Ein toller Tanz der Mädchen... und ein Musikstück führten die Kinder auf


Die Gebetswürfel waren hoffentlich begehrt ...

Und dann wurde gegrillt ...
Mittwoch, 17. September 2008
Wie Ferien ...
Was ist eine Portanlage?
Ja, genauso sah meine Portanlage aus.Und ich habe hier noch gar nicht erzählt, dass ich am 27. August d. J. die Portanlage losgeworden bin, die mir vor fünf Jahren unter die Haut transplantiert wurde.
Ich hatte mich ein wenig vor der Explantation gefürchtet. Aber als ich in den OP gefahren wurde war ich so ruhig und gelassen, keine Schweißausbrüche, kein Zittern, keine Angst. Ich vertraute ganz "meinem" Oberarzt, aber zu erst natürlich meinem Gott. Nur das Herumschieben mit dem Bett erinnerte mich an vergangene Zeiten.
Nun werde ich nicht erklären, wofür der Port notwendig ist, und wie er funktioniert. Das kann man viel besser im Internet nachschauen. So gut kann ich es nicht erklären und weiß es auch nicht so gut.
Ich bin sehr dankbar, dass ich die Portanlage nun los bin, weil diese Aktion nun auch ein Zeichen dafür ist, dass die Behandlung mit Chemotherapie beendet ist, und der Port somit nicht mehr gebraucht wird. Allerdings haben die OP-Leute mir meinen Port gut desinfiziert und mir mitgegeben. Nun habe ich ein Andenken.
Mittwoch, 20. August 2008
Dienstag, 19. August 2008
Danke, lieber Gott

Gestern war ich zur Kontrolluntersuchung in Essen-Werden, wegen der Leukämie, die ich gehabt habe. Meine Blutwerte sind super, also es ist alles in Ordnung. Nun glaubte ich, dass ich nach 5 Jahren genug zu den Kontrolluntersuchungen war. Jedoch meinte der Oberarzt, wann ich denn wiederkommen möchte. Auf meine Antwort, es sei jetzt wohl genug, meinte er, zur Sicherheit kommen viele Patienten auch nach 5 Jahren einmal im Jahr zur Untersuchung. So habe ich mich entschieden, im Oktober in einem Jahr noch einmal hinzufahren.
Ich danke meinem Gott von ganzem Herzen für das Geschenk, wieder gesund geworden zu sein.
Montag, 11. August 2008
Familienfreizeit in Dänemark mit Familie Frey aus Düsseldorf vom 19.07. bis 02.08.2008

Losung der Herrenhuter Brüdergemeine vom 19.07.08
Herr, deine Treue ist groß. (Klagelieder 3,23)
Gnade sei mit euch und Friede von dem, der da ist und der da war und der da kommt. (Off.1,4)
Gottes Segen sei bei uns,
jetzt und immer.
Im Licht des Tages will ich IHM danken,
denn seine Güte ist alle morgen neu.
Und wenn am Abend der Tag entschwindet,
bleibt ER das Licht auf meinem Lebensweg.
(Renate Schiller)
19.07.2008
Ja, nun war es so weit, pünktlich um 1 Uhr ging die Reise los. Herr Schrank, Marieke und Robert waren pünktlich. Das Gepäck wurde so geschachtelt, dass mein Koffer und weitere Taschen Platz fanden. Die Nachtruhe zuvor beschränkte sich gerade mal auf eine Stunde - leider. Es klappte nicht mir dem Schlaf und dann holte der Wecker mich doch noch heraus.
Es ging auf der bekannten Münsterland-Strecke. Natürlich war von der schönen Landschaft in der Nacht nichts zu sehen. Beeindruckt haben mich die Brummis mit der vielen z. T. bunten Beleuchtung und die Tanklastzüge, die von Weitem durch den halbbogenartigen Leuchtstreifen zu erkennen waren. Man merkt, dass ich noch niemals so eine lange Fahrt nachts unternommen habe. Alle vorherigen Befürchtungen - heftiger Regen oder tennisballgroße Hagelkörner blieben aus. Ich habe keine Ahnung, woher diese Angst vor der Fahrt kam. Das Schlußgebet im GLUT-Abend am Freitag hat mir da sehr geholfen, wo wir jedesmal gemeinsam laut beten "behüte mich auch diese Nacht" und dass die Engel bewahren sollen. So haben wir es dann auch erlebt. Es war eine gute Fahrt mit fast trockenen Straßenverhältnissen. Leider regnete es hier heftig.
Ja, und nach dem Aufstehen in der Nacht war, wie schon einmal, als ich was unternehmen wollte, der Schlager zu hören "Heute beginnt der Rest deines Lebens. Geh´ durch die Nacht der Sonne entgegen."
Und nun scheint auch hier die Sonne, die ich schnell mal auskosten möchte...
Wer noch staunen kann, wird auf Schritt und Tritt beschenkt. (Oskar Kokotschka)
Die ganze große Familie 20.07.2008


Mein Handy bekommt keinen Anschluss
Ja, das wechselhafte Wetter hält auch heute morgen an. Dafür habe ich ausgesprochen gut geschlafen, durchgeschlafen von 21.30 Uhr bis 5.00 Uhr und dann noch mal mit kleinen Unterbrechungen bis 8.00 Uhr! - beinahe das Frühstück verpennt.
Fortsetzung von gestern:
Es war schön, das aufdämmernde Licht des Morgens zu erleben. An Schlaf war nicht zu denken! So fuhren wir gegen 6 Uhr über die Grenze nach Dänemark - und ich merkte es noch nicht einmal.
Marieke fragte mich manches über meinen "Stand" und ich erzählte von früher.

So kam es dass wir bereits um 7.00 Uhr in der Frühe in Bramming eintrafen. Die Leute von der Gruppe, die vor uns hier waren, packten schon ihre Autos. Unter ihnen ein Ehepaar aus Velbert. Die Frau erkannte mich sofort als Sr. Anita. Diese Gruppe wurde von der Liebenzeller Mission geleitet. Frey´s haben wir draußen vor dem Fenster aus dem Bett geholt. Ganz verträumt schauten sie aus. Dafür waren die Kinder quicklebendig und erschienen kurz darauf und zeigten uns in der Sporthalle ihre Kunststücke mit den Reifen.

Wir kommen in Bramming an
Ein spontanes Frühstück wurde improvisiert und wir teilten Brot und Fisch. Glücklicherweise bekam ich schon um 10.00 Uhr mein Zimmer zugewiesen. Aber das Handy ließ mir keine Ruhe. Es meldete sich immer zu. Gegen 12 Uhr war ich doch eingeschlafen und gerade da weckte mich Joela. Ich hatte sie gebeten, mich zu wecken, wenn es Mittagessen gibt. Die Dosensuppe war auch gar nicht so schlecht. Aber dann hatte ich noch einen guten Mittagsschlaf bis 15.00 Uhr.
Von halb 5 bis halb 6 Uhr machte ich einen kleinen Spaziergang und entdeckte eine schöne biotopische Gegend, angetan zum Fotografieren.
Die Kinder empfingen die ankommenden Fahrzeuge, weil man einfach an der Einfahrt vorbei fährt, wie wir auch. Viele hatten nur im Stau gestanden und waren ziemlich entnervt. Dennoch genossen wir ein vortreffliches Abendbrot und hatten anschließend eine nette Vorstellungsrunde. Wir haben alle ein Familienwappen gemalt und Robert machte anschließen Familienfotos.
In einer halben Stunde ist Gottesdienst (Familiengottesdienst)
Nun ist es abends.
Der Familiengottesdienst war ja super - ein richtiges Theather-Schauspiel. Die Leute von Israel wollten unbedingt einen König haben, aber Samuel(Herr Frey) will das nicht. König Saul handelt eigenmächtig. Gottes Gutscheine sind "Gottes Wort", "Gottes Geist" und "Seine Liebe"(Jesus Christus).


Samuel
Die Kinder Israel tanzen

Nachmittags war ich spazieren. Das Wetter war sehr wechselhaft.
Abends Sing & Pray
21.07.2008
22.07.2008

Wieder gut geschlafen
Thema: "Riesenprobleme und wie du sie besiegen kannst." (Die Goliate im Leben hören nicht auf)
Die Riesen-Probleme

... und wie sie zu bewältigen sind
Nachmittags war ich mir Frau Pritzlaff in Ribe, der ältesten Wickinger-Stadt Dänemarks. Aus dem kleinen Hafen sind die alten Wickinger über die Meere gezogen.



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